Consumptional Business definiert die Branche neu

Ein redaktioneller Beitrag für Ausgabe 04/2019 der ALSO POINT

ALSO hat einen Begriff geprägt, der schon seit geraumer Zeit nicht mehr aus dem ITK-Business wegzudenken ist: Consumptional Business. Der „Weiterentwicklung leicht gemacht“-Ansatz spielt Resellern maßgeblich in die Karten, denn die umfangreichen as-a-Service-Modelle ermöglichen es, einfach und schnell neue Trends ins eigene Portfolio aufzunehmen und so kostensparend stets am IT-Puls zu bleiben.

WILLKOMMEN IN DER ABO-ÄRA

Um von dem neuen Geschäftskonzept zu profitieren, sollten Reseller besser heute als morgen Abo-Modelle anbieten und sich nicht mehr nur an den reinen Produktverkauf klammern. Das ist bei vielen bereits angekommen. Macht ja auch Sinn, denn Pay-per-Use setzt sich durch! Der Preis eines „Abos“ spielt dabei in den meisten Fällen eine eher geringere Rolle. Ausschlaggebend ist für die Nutzer vielmehr die hohe Flexibilität, die Pay-per-Use- und as-a-Service-Modelle bieten. Services kündigen, andere hinzufügen oder die Rechnungsstellung anpassen – alles kein Problem. Dabei ist Automatisierung von Prozessen der Schlüssel zum Erfolg, den Reseller dank des ALSO Cloud Marketplace (ACMP) genießen, ein weiterer Vorteil. Die Plattform ermöglicht die Verwaltung der einzelnen Kundennutzungsdaten und wird durch das hauseigene ALSO Device Management zusätzlich zum Dreh- und Angelpunkt für ein umfassendes Gerätemanagement. Produkte sind längst nicht mehr der Mittelpunkt des ITK-Universums. Jetzt dreht sich alles um Kundenbedürfnisse. Und wenn diese gestillt sind, gibt es keinen Grund Services zu kündigen. Ein klarer Vorteil hinsichtlich einer tiefen und lukrativen Kundenbindung.

JEDER PLATZ HAT SEINE SERVICES: DER SEAT

ALSO Consumptional Business beruht auf einer Strategie, bei der sich alles um den sogenannten Seat dreht. Damit ist schlichtweg der moderne IT-Arbeitsplatz gemeint. Über as-a-Service Komponenten werden nicht nur Endgeräte wie Laptops oder Telefonanlagen bezogen, sondern auch Backup- und Securitysoftware, Anwendungen wie CRM und ERP Systeme, Kommunikations-Tools wie VOIP sowie die nötige Infrastruktur und der dazugehörige Support. Ein weites Feld? Ein sehr weites Feld, mit sehr vielen individuellen Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen.

Der Bedarf bestimmt die Kosten. Abhängig von Größe, Ausrichtung und Standort des Unternehmens, kostet ein Seat aktuell zwischen 2.000 bis 12.000 Euro pro Jahr. Fast immer dabei: Office 365, das mit nur rund neun Euro im Monat zu Buche schlägt. Doch damit ist es natürlich nicht getan. In unterschiedlichen Zeitabschnitten werden Software-Updates und Gerätewechsel nötig. Da jeder einzelne Seat im ALSO Cloud Marketplace gemanged werden kann, kann genau bestimmt werden, wo die Nutzung des jeweiligen Endkunden optimiert werden kann ­– einfach und sehr effektiv.

SECURITY & DEVICES IM SERVICEGEDANKEN

Dass IT Security-Anforderungen sich immer stärker und schneller verändern, ist unumgänglich. Bedeutet aber auch, dass das Tempo im Hinblick auf die Implementierung neuer Lösungen stetig angezogen wird. Über den Consumptional Business Ansatz können Kunden ganzheitlich und nachhaltig bedient werden. Sie bekommen alles aus einer Hand.

Auch wenn es um Devices geht, sieht das nicht anders aus. Devices-as-a-Service ist zunächst ein einfaches Mietkonzept. Statt Geräte zu kaufen, leihe ich sie als Partner quasi nur aus. Die ALSO hat diesen Gedanken nun verfeinert und um zwei neue Services angereichert:

  • Geräteverwaltung im ACMP

Festplatten säubern, Rechte vergeben, Applikationen verwalten und, und, und. All das kann über eine zentrale Plattform geregelt werden. Hierzu hält die ALSO verschiedene Lösungen wie beispielsweise Microsoft Intune parat, was in vielen Services bereits inkludiert ist. Das Besondere: Diese Anwendungen können jetzt auch mit dem Marktplatz synchronisiert werden. Dadurch gewinnt der ACMP nicht nur enorm an Mehrwert, sondern ermöglicht Resellern auch maximal einfache One-Click-Deployment. Immer kürzer werdende Time-to-market-Zeiten und schnellere Reaktionen auf Nutzerrückmeldungen stellen so keine Hürde mehr dar.

  • Windows Autopilot

Partner, die Microsoft Cloud Solution Provider (CSP) sind, können Windows Autopilot zur Einrichtung und Konfiguration neuer Geräte nutzen. Der Clou dabei: Zero-Touch-Deployment! Alles wird erledigt, ohne die Verpackung öffnen zu müssen. CSPs können über dem ACMP ganz einfach kostenfrei die verschiedenen Autopilot Services buchen. Diese können zudem nicht nur für Geräte, die über die ALSO bezogen wurden eingesetzt werden, sondern auch für „Fremdhardware“. Partner, die noch keine Cloud Solution Provider sind, müssen sich nicht ausgeschlossen fühlen. Für sie gibt es eine eigene Herangehensweise, die individuell abgestimmt werden kann.

 

ZUKUNFTSMUSIK, DIE LANGSAM ABER SICHER LAUTER WIRD
Infrastructure-as-a-Service: Edge Computing

Wer das IoT nicht ehrt, ist Edge Computing nicht wert. Oder so ähnlich. Zumindest wird das Computing-Konzept sowohl für das IoT als auch für diverse andere Anwendungsbereiche immer wichtiger. Ein kleiner Erklärungs-Exkurs: Wie der Name schon sagt, befindet sich die Datenverarbeitung beim Edge Computing am Rand eines Netzwerkes. So soll die Verarbeitung möglichst nah am Ort der „Datenentstehung“ stattfinden und die Echtzeit-Übermittlung sicherstellen. Denn was noch schneller wächst als die Datenmenge, ist die Echtzeit-Relevanz für komplexe VR- oder KI-Anwendungen.

Hersteller Ormuco hat das Thema Edge Computing als Infrastructure-as-a-Service-Modell aufbereitet. Über eine vollautomatisierte Plattform, die unter anderem Security-Belange und Latenzzeiten bahnbrechend verbessert, da sie von jedem Reseller oder Systemhaus im eigenen Rechenzentrum betrieben werden kann. Klingt spannend? Ist es auch!

CONSUMPTIONAL BUSINESS AUCH IM GAMING-SEKTOR

Consumptional Business macht mit seinen vielen as-a-Service-Angeboten nicht nur vieles spielend einfach. Jetzt gibt es auch etwas im ALSO Cloud-Kosmos, dass das tatsächliche Spielen einfach macht. Stichwort: Cloud Gaming oder Gaming-as-a-Service!

Was für Filme, Serien und Musik schon absolut unverzichtbar erscheint, rückt jetzt auch für Gamer immer weiter in den Fokus. Neben Daten wird auch Rechenleistung in die Cloud ausgelagert und das wird jetzt genutzt. Nutzer brauchen damit keinen eigenen teuren Gaming-Rechner mehr, die eigene Hardware und auch lokale Installationen werden zur Nebensache. Wichtig ist nur, dass Anwender eine konstant gute Internetverbindung haben.

Auf der diesjährigen Gamescom im August stellte ALSO eine neue Visualisierungsplattform vor, die als Platform-as-a-Service-Lösung entworfen wurde. Sie ermöglicht es, Inhalte in FULL HD-Qualität mit sehr niedrigen Latenzen und bemerkenswert wenig Rechenkapazität aus der Cloud zur Verfügung zu stellen. Ein echter Leckerbissen für Gaming- und Telekommunikationsanbieter.

MENSCHEN LIEBEN GUTEN SERVICE. ZU RECHT!

Die bedarfsgerechte Nutzung verschiedenster Dinge wird immer mehr zu einem Teil unserer Erwartungshaltung – ob im persönlichen Umfeld oder bezogen auf die Arbeit. On-Premise-Strukturen werden nicht verschwinden, aber sie werden Teil on Hybriden Strukturen im as-a-Serivce Modell. Die Flexibilität, die as-a-Service-Strategien bieten, ist schlicht und ergreifend das, was Unternehmen brauchen, um neue Produkte zu vermarkten, neue Kapazitäten zu schaffen und Innovationsprozesse für gesamte Betriebsabläufe zu realisieren.

Dabei ist es nicht nur die Flexibilität, die glücklich macht. Auch bei der dazugehörigen Kostenreduzierung wird so manch einem warm ums Herz. Hohe Anfangs- oder Einmal-Investitionen sind nämlich Geschichte. Transparente Kostenstrukturen, die in den meisten Fällen auf einer monatlichen Basis abgerechnet werden, sind genau auf den individuellen Bedarf angepasst. So lässt sich nicht nur präzise planen, sondern auch mit Weitblick investieren. Ein weiterer wesentlicher Mehrwert ist ganz klar die Zeitersparnis. Laufen die ausgewählten as-a-Service-Komponenten erstmal, dann bleibt weiter nicht viel zu tun, als sich wieder intensiv aufs Kerngeschäft zu konzentrieren. Zusätzliche Dienste können vergleichsweise schnell bereitgestellt werden, was die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage von Mitarbeitern und Kunden ganz fix schließt.

Sie erkennen die Potenziale mit Consumptional Business? Dann sollten wir über Ihre individuelle Lösung sprechen? Wenden Sie sich an:

Michael Gericks
Senior Vice President Consumptional Business
Phone: +49 2921 99 2935

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